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Archive for the ‘Dialog & Marketing’ Category

Linktipp: Warum Online-Werbung nicht funktioniert

Es ist wie immer: Das Neue wird in Allherrlichkeit und All-Erlösungsphantasien bejubelt und verehrt. Das Alte gilt als alt, überholt und untauglich für die Zukunft. Einbahnstraßen-Denker und Komplexitätsverweigerer hoffen auf Erlösung. Vergebens.

Denn: Es wird vergessen, dass das Neue zumeist auch nur eine (1) neue Variante der Evolution darstellt. Damit neue Nischen besetzt, die vorher nicht besetzt wurden oder besetzt werden konnten. Das Alte existiert nach wie vor und hat auch nach wie vor seine Berechtigung. Selten stirbt das Alte aus. Das Neue erhöht die Komplexität und die Möglichkeiten.

Unter diesem Aspekt sei folgender kurzer Artikel empfohlen:

http://www.wuv.de/blogs/mrmedia/warum_online_werbung_nicht_funktioniert

Für alle geeignet, die komplex denken können! ;)

Kategorien:Dialog & Marketing

PURL-Marketing: Geschlechtsspezifische Unterschiede

Eine Analyse von insgesamt 157.887 zufälligen Datensätzen in unserem PURL-Marketingtool (dialogtool.com) ergab folgendes interessantes Ergebnis:

PURL-Marketing - geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede

Untersuchung und Datenanalyse im PURL-Marketing: Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede bei Onlineresponse und Durchklickverhalten

Während die mittels PURL angeschriebenen Männer zu 25,99% online gingen, war der Anteil der angeschriebenen Frauen, die auf die PURL-Maßnahme reagierten mit 16,09% deutlich niedriger.

So richtig spannend wird die Sache jedoch erst, wenn man sich die resultierenden Durchklickraten ansieht. Hier dominieren die Frauen mit 28,04% Durchklickrate eindeutig die Männer (18,85%).

Nimmt man die letztlich resultierende Erfolgsrate (Anteil der “Durchklicker” zur Anzahl der Angeschriebenen) so ergibt sich dann wiederum ein nahezu identisches Bild: Die Erfolgsrate der Frauen liegt mit 4,51% nur 0,39% unter der Erfolgsrate der Männer (4,90%).

Resümierend bleibt also festzuhalten:
Wenn Frauen einmal online gehen, ist die Wahrscheinlichkeit des Durchklickens deutlich höher, als bei Männern.
Männer allerdings bekommt man “leichter” online, muss jedoch bei ihnen mit höheren Abbruchraten rechnen. Folglich muss man bei der Ansprache seiner (potentiellen) Kunden mittels PURL-Marketing darauf achten, wie sich die Zielgruppe zusammensetzt. Gerade auch das Ziel einer PURL-Kampagne sollte genau definiert werden. Denn letztlich ist wiederum die resultierende Erfolgsrate nahezu geschlechtsneutral.

Eine unterschiedliche Ansprache der Geschlechter scheint auf Basis der Untersuchung durchaus Sinn zu machen und sollte ggf. mit einem entsprechenden A/B-Splittest untersucht werden.

Versuch einer Interpretation des Ergebnisses:

  1. Männer werden häufiger angeschrieben als Frauen, weil die Anzahl der Männer in Entscheiderpositionen deutlich höher ist. Daher der vergleichsweise hohe Männer-Anteil von 71,53% in der Stichprobe. (Hintergrund: ca. 90% aller FLYMINT-Dialoge und damit Datensätze sind B2B-Vertriebskampagnen.)
  2. Männer scheinen deutlich neugieriger zu sein, was die deutlich erhöhte Online-Responserate erklären könnte. (Männer: 25,99%; Frauen: 16,09%)
  3. Wenn Frauen online gehen, klicken diese sich konsequenter bis zum Schluss durch. Männer brechen deutlich eher ab. Die Gründe könnten liegen in:
  4. Männer wollen mehr unterhalten werden.
  5. Frauen fühlen sich bei emotionaler Ansprache deutlich wohler.
  6. Männer wollen schneller zum Punkt kommen; sind schneller gelangweilt.

Mister Mailing: Eine kurze Analyse – Lieferzeiten und Preise

25. Juni 2012 4 Kommentare

“Blitzschnell beim Empfänger!” – Mit diesem Slogan wirbt Mister Mailing und widerspricht sich (fast) gleich selbst, denn 6 Tagen Auslieferungszeit kann man letztlich nicht gerade als “Blitz” bezeichnen. ;)

Jedoch muss man Mister Mailing zu Gute halten, dass in dieser Lieferzeit bereits der Druck und die damit verbundene Zeit schon inkludiert sind. In Summe wird man davon ausgehen, dass Beauftragung in der einen Woche und die Auslieferung in der Folgewoche stattfinden. Insofern kann man zwar nicht von “Blitz” sprechen, jedoch von einer “zügigen Produktion samt Auslieferung”.

Sehr spannend ist auch, was sich wohl hinter der Option “Personifizierung Ihres Mailings” verbirgt. Ob dann das personifizierte Mailing beim Angeschriebenen zur Tür hineinkommt?! In diesem Fall wäre es ein absolutes Alleinstellungsmerkmal und könnte durchaus zu hohen Direktresponses seitens der Kunden führen … ;)

In jedem Fall ist die maximale Auslieferungsmenge momentan auf eine Auflage von 30.000 Stück begrenzt. Preislich liegt die Plattform aus unserer Sicht akzeptabel, jedoch nicht mit absoluten Kampfpreisen am Start.

Mister Mailing Beispiel: 10.000 x Postkarte A6 – 148 x 105 mm = 880,- EUR (exkl. Porto)
Unser Referenz Beispiel*: 10.000 x Postkarte 162 x 114 mm = 798,- EUR (exkl. Porto)

*) Rahmenangebot einer unserer Drucklieferanten.

Preise Mister Mailing Beispiel vom 25.06.2012

Preise eines Mister Mailing – Beispiels vom 25.06.2012 für Postkarte

Mister Mailing ist damit ca. +13% teurer im Bezug auf unseren Referenzpreis. Zumal unsere Postkartenversion deutlich wertiger und etwas größer ist. Ein unmittelbarer Vergleich könnte wahrscheinlich noch höhere Kostennachteile aufdecken – so die Vermutung.

Mister Mailing eignet sich demnach als klassische Plattform für Selbstbedienung. Für alle die, dies einfach und ohne großes Federlesen wollen. Klicken – kaufen – zahlen – versenden. Preislich eher etwas teurer, was wir jedoch bisher nur für ein Produkt verglichen haben.

Wer hat bereits Erfahrungen gemacht? Wir freuen uns über erste Erfahrungsberichte …

Kategorien:Dialog & Marketing

FLYMINT-Mailings: Warum Papier die Nase vorn hat … und vernetzt werden muss!

Kurz auf den Punkt: Echte Briefe haben eine höhere Erinnerungswirkung, als digitale Darstellungen am Bildschirm. Diese Erkenntnis propagierte Prof. Siegfried Vögele im Rahmen einer Feier zum zehnjährigen Bestehen seines gleichnamigen Instituts. (Quelle: www.onetoone.de)

Interessant aus Sicht von FLYMINT ist seine Aussage des klassischen Mailings als “Premium-Kanal” und bestätigt, dass gerade hochwertige Dialoganstöße (z.B. durch handschriftliche Briefe) sehr erfolgreich in der Kundenansprache sind.

Ebenso kann aus FLYMINT-Sicht bestätigt werden, dass die intelligente Vernetzung von Print und Online (Print-to-Web) gewinnbringend im Sinne von Aufmerksamkeits- und Erinnerungssteigerung wirkt. Nicht zuletzt die Rückkopplungsmöglichkeiten in die Offlinewelt hinein durch eine intelligente Online-Dialogführung runden den Gesamtprozess einer erfolgreichen Kundenkommunikation ab. So werden (potentielle) Kunden in eine viel breitere Erlebniswelt des Werbenden einbezogen und mit diesem Unternehmen in Beziehung gebracht. Der Kunde kann das Unternehmen so besser wahrnehmen, fühlen und verbindet Emotionen mit der Unternehmensmarke und dem Produkt.

Hier der Beispielprozess für ein Autohaus bei der Markteinführung eines neuen Modells:

1. Kunde erhält einen personalisierten handschriftlichen Brief.
Maxi: “Wow! Da hat sich jemand Mühe gegeben.”

2. Im handschriftlichen Brief wird ihm der Besuch seiner persönlichen Webseite schmackhaft gemacht: –> http://www.dialogtool.com/Maxi-Muster (PURL-Marketing)
Maxi: “Jetzt bin ich neugierig. Was sich da wohl dahinter versteckt?”

3. Dem Kunden wird das neue Modell multimedial präsentiert
Maxi: “Cooles Design! Aha, und eine Einparkhilfe serienmäßig.”

4. Der Kunde kann sich selbst in Ruhe das neue Modell online “ansehen & bestaunen”
–> z.B. mittels Konfiguratoren und 3D-Modellen
Maxi: “Also in Weiß mein absolutes Traumauto!”

5. Der Kunde kann per Klick eine Probefahrt ordern!
Maxi: “Den will ich Probefahren!”

6. Kunde erhält sofort einen Anruf zur Terminabstimmung einer Probefahrt
Maxi: “Super! Was für ein Service. Das ging aber schnell!”
:
:

Die Kombination von online/offline, von push/pull sowie von anonymem/persönlichem Kontakt zum Autohaus zeigt die Vielfältigkeit der Wirkungsmöglichkeiten einer derartigen Kontaktstrecke.

Nicht zuletzt ist zu bedenken, dass derartige Kommunikationsprozesse den Kunden aktiv einbeziehen. Dadurch erhält der Kunde einen Teil der Kontrolle der Kommunikation. Er entscheidet selbst, ob und wie tief er in die Kommunikation einsteigt und sich einlässt.

Das hochwertige klassische Mailing ist somit auch als Gegenentwurf zu einer gefühlt “billigen” Emailvariante (i.d. Wahrnehmung: “Emails kosten nix”) zusehen. Kunden honorieren dies … wie wir jeden Tag hier bei FLYMINT erleben!

Kategorien:Dialog & Marketing

Test Ihrer Website auf Tauglichkeit für mobile Endgeräte

Unter http://www.startmobile.de/ ist ab sofort ein interessantes Tool zum Testen von mobilen Websiten verfügbar.

Powered by Google. ;)

Onlinetool zum Testen von Websites und Internetseiten auf mobilen Endgeräten

WhitePaper: Bestandsaufnahme – Möglichkeiten der Kaltakquise in Deutschland

Kaltakquise in Deutschland Welche Möglichkeiten der Kaltakquise existieren? Wie und unter welchen Bedingungen sind die Möglichkeiten einsetzbar? Mit diesem WhitePaper erhalten Sie eine Übersicht über die aktuellen Gegebenheiten.

Der Datenschutz und das Wettbewerbsrecht determinieren die Anforderungen und Möglichkeiten des Erstkontakts mit potentiellen Neukunden. Das WhitePaper soll Ihnen hierzu einen Überblick geben.

Anforderung des WhitePapers: Möglichkeiten der Kaltakquise in Deutschland

WhitePaper: Möglichkeiten der Kaltakquise in Deutschland

Mailing-Wettbewerb 2012 der Deutschen Post startet

Kreatives Dialogmarketing gesucht: Die Deutsche Post hat zum 16. Mal ihren Mailing-Wettbewerb gestartet.

Das Besondere: FLYMINT-Kunden erhalten von uns entsprechend kostenlose Unterstützung bei der Bewerbung mit einem im FLYMINT-Dialogtool realisierten personalisierten Mailing.

Kommen Sie direkt auf uns zu oder senden Sie uns eine Email an: mailing-wettbewerb [at] flymint.com

Wir unterstützen Sie dabei, in die Hall of Fame zu gelangen. ;)

Mailing-Wettbewerb der Deutschen Post gestartet - kreative Mailings gesucht

Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen sowie die Anmeldung zum Wettbewerb gibt es hier:

Hier geht’s direkt zur Anmeldung!

Viel Erfolg!

Kategorien:Dialog & Marketing, Flymint-News Schlagworte:

Vorgehensweise: Wie ist Google Analytics datenschutzkonform einsetzbar

Das es mit GoogleAnalytics Probleme bzgl. Des Datenschutzes gibt, ist bekannt. Jetzt ist Bewegung in die Sache gekommen und es gibt direkt für Deutschland eine entsprechende Vorgehensweise, die Rechtssicherheit und Datenschutz konformen Einsatz erlauben:

 

Zur Vorgehensweise hier: AID24.de

Warum funktioniert das FLYMINT-Prinzip? Teil 1: Priming als Erfolgsfaktor

Das FLYMINT-Prinzip hat viele Erfolgsfaktoren. Wir starten unsere Reihe mit einem ersten Erfolgsfaktor:

Teil 1: “Priming im PURL-Marketing”

 

Was ist Priming?

“Denken Sie nicht an einen rosa-roten Elefanten!”

Ganz einfach ausgedrückt: Sie öffnen im Gehirn Ihres Gesprächspartners eine “Schublade”. Da diese Schublade einmal offen ist, ist es für das Gehirn einfacher, in diese Schublade zu greifen und alle nachfolgenden Ereignisse (wozu auch ein Akquiseanruf zählen kann) auf Basis dieser Schublade zu bewerten.

Eine umfassendere Beschreibung liefert Wikipedia zum Thema Priming.

“Priming” im Rahmen des FLYMINT-Dialogtools / PURL-Marketing

Insbesondere bei der (Kalt-)Akquise sorgt das FLYMINT-Dialogtool im Rahmen einer PURL-Marketingaktion dafür, dass der Zieladresse bereits eine positive Einstellung zu Ihnen erhält bevor Sie miteinander ins Gespräch kommen. Der FLYMINT-Dialog eröffnet durch positive Assoziationen direkt die oben erwähnte “positive Schublade”, die dann direkt auf Sie als späteren Gesprächspartner übertragen wird. Der Gesprächsverlauf erhält vorab eine positive Prägung, die Chancen auf ein positives Akquisegespräch steigen enorm. Nutzen Sie Priming in Ihren Aktionen zur Neukunden- und Leadgewinnung bzw. zur Reaktivierung von Bestandskunden.

Welche Inhalte bieten sich für “Priming” im PURL-Marketing an?

In jedem Fall sollte man auf vorgefertigte Klischees zurückgreifen. Hierfür bieten sich insbesondere Witz, Humor und Kindchen-Schema an. Versuchen Sie mit Hilfe von Assoziationen eine Übertragung Ihres (zumeist technischen) Sachverhalts auf bereits positiv gelernte Themen. So erreichen Sie, dass diese positiven Themen mit Ihrem Sachverhalt emotional verknüpft werden.

Mailing-Hingucker oder Mailing-Flop: Über Sinn und Unsinn von Mailing-Beilegern und Incentives

Ein Artikel in der aquisa 10/2011 veranlasste mich dazu, verschiedene Mailing-Beileger mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein typisches FLYMINT®-Mailing besteht in der Regel aus der PURL (Responseelement), dem Beileger und dem Kuvert, das alles zusammenhält. Während das meist farbige Kuvert sowie die persönliche Internetadresse Aufmerksamkeit erregen und Neugier wecken sollen, besitzt der Beileger eine Ankerfunktion. Der Prozess, den der Empfänger des PURL-Mailings durchläuft, kann mit dem AIDA-Modell beschrieben werden, wie folgende Abbildung verdeutlicht:1

Komponenten eines PURL-Mailings

Der Beileger kann dabei verschiedene Formen annehmen, die mehr oder weniger erfolgreich und handhabbar sind. FLYMINT® nutzt zumeist hochwertige Fotos mit plakativen Motiven oder rätselhaften Bildausschnitten, die in Kombination mit der PURL einen Hinweis auf den Online-Dialog geben und sich somit stimmig ins Gesamtkonzept eingliedern.

Weitere Beileger-Möglichkeiten sind z.B.

  • eine Dollar-Note
  • ein Teebeutel
  • ein Schlüsselanhänger
  • ein Tuch
  • eine Taschenlampe im Kreditkartenformat oder
  • ein Schrittzähler

Diese Incentives waren jeweils Teil eines PURL-Mailings für unsere Kunden. Im anschließenden Vertriebstelefonat waren sie ein guter Aufhänger, da sich der Endkunde gut an die außergewöhnliche Briefbeigabe erinnerte.

Antje Terhaag, Autorin des aquisa-Artikels, hat einige „Quick-and-dirty-Regeln“ aufgestellt, die man beim Einsatz von Mailing-Beilegern beachten sollte. Wir haben sie hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Der „Gimmick“ sollte zum Angebot passen oder einen Aufhänger für den Text (im Online-Dialog) bieten. Terhaag schlägt z.B. Materialmuster oder Miniaturen des zu verkaufenden Gegenstands vor.
  2. Der Beileger soll einen Nutzen haben. Dieser kann praktisch sein, wie z.B. bei einem Kugelschreiber, da man mit diesem schreiben kann. Zentraler ist jedoch die Erinnerungs- oder Ankerfunktion, denn wenn der Beileger aufmerksamkeitsstark ist und der Mailing-Empfänger ihn sogar behält, hat der Vertriebler später einen guten Gesprächseinstieg.
  3. In gewissen Fällen lohnt es sich möglicherweise die Mailing-Beigabe als Aufhänger für eine Sonderaktion zu benutzen. Versendet ein Online-Shop bspw. einen Flip-Flop in der Größe des Empfängers, um diesen zu erneuten Einkäufen zu bewegen, kann er den ersten 100 Bestellern den zweiten passenden Flip-Flop dazuliefern. Einzeln wäre so ein Flip-Flip ja schließlich auch sinnlos.

Generell kann man sagen, dass so ein Mailing-Beileger auf jeden Fall aufmerksamkeitsstark sein muss. Er muss sich in das Gedächtnis des Empfängers soweit einbrennen, dass ein Stichwort beim späteren Vertriebstelefonat ausreicht („Wie hat Ihnen der Tee geschmeckt, den ich Ihnen geschickt habe?“). Und er sollte sich natürlich stimmig ins Gesamtkonzept einfügen.

1Dreßig, Sandra (2011): Erfolgreiches Dialogmarketing mit persönlichen URLs. Eine empirische Untersuchung. Masterarbeit an der Bauhaus-Universität Weimar, S. 16.

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